Wo einst eine karge Schotterfläche lag, entsteht neues Leben: Mit ReGreen zeigt Landschaftsarchitektin und Landschaftsgärtnerin Joana Gasper, wie aus ökologischer Leere wieder ein lebendiger Ort für Mensch und Natur wachsen kann. Er sieht noch etwas unauffällig aus – bis man genauer hinschaut. Den bereits jetzt entdecken Bienen, Schmetterlinge und Co. die Fläche wieder für sich. Dafür sorgt eine Mischung aus insektenfreundlichen heimischen sowie fremdländischen Pflanzen – die nebenbei ganz ohne zusätzliche Bewässerung auskommen. Der Schotter für das lebendige Forschungsprojekt stammt übrigens aus zurückgebauten Neusser Gärten.
Du findest ReGreen entlang des Tulpenwegs in der Nordkurve des Geländes.
Interessierst du dich für Artenvielfalt?
Dann schau doch am 11.07. im Zukunftsgarten vorbei!
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Der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare) ist die Wildpflanze des Jahres 2026 – auch auf der Landesgartenschau ist diese wertvolle Insektennährpflanze vertreten. Der Nektar des gewöhnlichen Natternkopfs hat einen hohen Zuckergehalt und schmeckt Bienen und weiteren Insekten besonders gut. Er blüht ausdauernd bis in den Herbst hinein. Du findest Sie direkt am Eingang Ost im Welcome Garden. Hier wird übrigens auch die Technik "Coppicing" vorgestellt - mehr dazu später.
Seit Freitag, dem 26. Juni, kannst du im Oase Eventzelt die neue Hallenschau bestaunen. Noch bis zum 2. Juli herrscht die Königin der Blumen mit ihren schönsten Begleitpflanzen über die Blumenhalle.
Während der gesamten Laufzeit der Landesgartenschau verwandelt das Floristik-Team um Odette und Bert von der Forst die Blumenhalle mit 14 verschiedenen Schauen. Schau gleich hier, welche tollen Themen dich noch erwarten: zur Blütenpracht
Der frühlingshafte Blütentrubel mit Tulpen, Narzissen und Stiefmütterchen hat die Blühlandschaft seit der Eröffnung geprägt. Jetzt kommt der Sommer: Ausdauernden Sommerblüher wie Pelargien, Zinnien und natürlich Dahlien begleiten uns bis in den Herbst. Aber nicht alle Pflanzen in den Beeten werden ausgetauscht. Diverse Gräser und Blattschmuck-Arten, wie Graskalmus oder Heuchera, verbleiben auch im Sommerflor und werden mit der Zeit nur noch kräftiger und ausladender. Fleißige Gärtnerinnen und Gärtner haben die knapp 3000 m2 Blütenflor über mehrere Wochen hinweg umgepflanzt. Ende Mai begannen sie mit den Hochbeeten und jetzt, Mitte Juni, sind die letzten großen Arbeiten im Wechselflor abgeschlossen – das Ergebnis kann sich sehen lassen.