Noch bis zum 1. Oktober erwartet dich im Oase Eventzelt die Blumenschau “Spätsommer und Herbstbeginn”. Thema der Die vorletzten Hallenschau ist der anstehenden Jahreszeitenwechsel. Gräser, Alpenveilchen, Chrysanthemenbüsche, aber auch Dahlien und Sommerstauden kombinieren noch einmal die Farben und Texturen der warmen Jahreszeit mit aktuellen Herbst-Trends. Dazu werden schöne Pflanzenkombinationen, herbstliche Tischdekorationen, kleine Wassergärten und allerhand Kübelpflanzen in vielen Variationen und Formen gezeigt.
Mit ländlichem Charme und bunten Farben sorgen die “Feldblumen” im Süden des Geländes für einen absoluten Blickfang. Die Grundpflanzung in Orange, Gelb, Blau, Hellblau und Rosa ist für sich schon prächtig: Fast zufällig scheinen sich die Farbakzente zu kombinieren. Die fröhliche Mischung aus Sommerblumen wie Tagetes, Sonnenhut und Sonnenblume wird durch typische Wiesenarten (wie Ringelblume und Blaudolde) bereichert. Akzente setzen einfache, rustikale Dahlien.
Für Pflanzenenthusiasten gibt es hier die genauen Sorten für die “Feldblumen”: Zum Download
Besondere Beete können auch ganz anders aussehen – das zeigen die “Gräserwellen” im Norden des Geländes. Denn wie Wellen wiegen sich die hohen Gräser im Wind und begleiten den Weg an der Düne entlang. Die bandartigen Beete sind jeweils mit einer Mischung aus Gräsern und passenden Dauerblühern bepflanzt. Dabei bestimmen Federgras, Rutenhirse und drei Sorten Lampenputzergras das Gesamtbild. Natürliche Wiesen-Akzente setzen Wilde Möhre und Amaranth in Kombination mit den lockeren Blüten von Sonnenhut und Strandflieder.
Für Pflanzenenthusiasten gibt es hier die genauen Sorten für die “Gräserwellen”: Zum Download
“Im Morgentau” liegt an beiden Seiten des Weges zwischen Rosengarten und dem Ausgang Süd-Ost. Aus den kühlen, blauen Blütenteppichen erheben sich hohe, gelbe Blickpunkte wie die Morgensonne über dem Horizont. Zuverlässige Dauerblüher wie Mehlsalbei und Petunie in verschiedenen Blautönen werden durch hochgewachsenes, luftiges Eisenkraut und prächtige Sommer-Astern aufgelockert. Leuchtende Akzente setzen großblütige Dahlien, Tagetes und Zinnien in strahlendem Gelb.
Für Pflanzenenthusiasten gibt es hier die genauen Sorten für “Im Morgentau”: Zum Download
Mit ca. 1.000 m2 Blütenfläche ist “Wolkenrunde” das größte der fünf Beetkonzepte. Entlang des inneren Rundweges, am Rande der Wiesenweite, erstrecken sich üppige Blütenwolken in Weiß: Dichte Polster mit zierlichen Blüten, wie von Zauberschnee und Leberbalsam, werden durch großblütige Dahlien, Kosmeen und Zinnien ergänzt, die auch mal zartrosa oder eisblau erblühen. Deutliche Kontraste im schleierartigen Bewuchs von Pennisetum und Rutenhirse bieten die ausgefallenen Blütenformen von Spinnenblume, Federbusch und Ziertabak.
Für Pflanzenenthusiasten gibt es hier die genauen Sorten für die “Wolkenrunde”: Zum Download
Auf deinem Weg durch das Landesgartenschau-Gelände wirst du an fünf verschiedenen Themenbeeten vorbeikommen – das Erste begrüßt dich direkt am Eingang West: “A Day at the Races”.
Feurige Blütenpracht in bandartigen Beete von zwei bis vier Metern Länge: Üppige Dauerblüher, wie Salbei und Geranie in leuchtenden Rottönen, werden akzentuiert von Blattschmuckpflanzen, wie Buntnessel, Amaranth in Purpur und Japan-Segge in Limettengrün. Für besondere Hingucker sorgen die exotischen Blatt- und Blütenformen von Federbusch, Montbretie und Ziertabak sowie hoch gewachsene Dahlien und Zinnien, die mit weißen Blüten Blickpunkte setzen.
Für Pflanzenenthusiasten gibt es hier die genauen Sorten für “A Day at the Races”: Zum Download
Eine sommerliche Augenweide: der Dahliengarten.
Harmonische Farbkompositionen aus Violett, Rosa, Weiß und Creme treffen auf verschiedene Formen: Kleine, ungefüllte Blüten über handtellergroße Blütenköpfe bis hin zu kompakten Pom-Poms sind hier zu sehen.
Kleinblütige Stauden, wie Astern oder Katzenminze, und zarte Gräser bilden den dezenten Hintergrund für die opulenten Dahlienblüten.
Die prächtigen Dahlien-Beete säumen den Ort der Religionen und die Licht.Kirche – schau bei deinem Besuch auf jeden Fall hier vorbei!
Ab dem 21. August könnt ihr eine ganz besondere Blumenschau entdecken: Open Air im Gartenland! Da im Oase Eventzelt die Vorbereitungen zum Neusser Bürger-Schützenfest auf Hochtouren laufen, präsentiert sich die Blumenschau unter freiem Himmel mit den schönsten Sommerstauden und Gehölzen. Du findest sie, ebenso wie den Gartenmarkt, auf der Wiese neben dem Hammfeldhof. Das ist in direkter Nähe zum Eingang Ost, angrenzend an die Schaugärten im Gartenland.
Wandele am Rande der Rennbahn zwischen den wunderschönen Pflanzen, sammle Inspiration für den eigenen Garten und genieße die einzigartige Atmosphäre der Landesgartenschau zur Festzeit.
Die Open Air Blumenschau findet bis zum 4. September statt.
Wer über den Eingang West das Gelände betritt, wird direkt von ihren leuchtend roten Blüten begrüßt: Das “Nüsser Röske”, eine prächtige, ungefüllte Rose, hat am Fuße des alten Richterturms ihren Ehrenplatz. Selbstverständlich blüht sie auch im Rosengarten und am “Schützenhaus mit Herz”.
Das “Neusser Röschen" ist eine neue Sorte, die vom Schützenkönigspaar Franz Josef II. und Claudia Odendahl gezüchtet wurde. Die satt-roten Blüten sind zur Mitte hin auffallend weiß mit goldenen Pollen im Zentrum – als ungefüllte Rose also auch für Bienen attraktiv.
Die Farbgebung ist kein Zufall: Es sind die die Farben der Stadt Neuss. Zudem ist der Name “Nüsser Röske” gleichzeitig auch die wertschätzende Bezeichnung für die Frauen und Partnerinnen der Neusser Bürger-Schützen. Eine doppelte Hommage an die Heimat und das Brauchtum im Landesgartenschau-Jahr 2026.
Mehr zum Neusser Bürger-Schützenfest
Wusstest du schon, dass für die Landesgartenschau nicht nur 2200 neue Bäume gepflanzt wurden, sondern dass auch auf einer Fläche von rund 18 Fußballfeldern blüh- und artenreiche Wiesen gesät wurden?
Diese Wiesen wurden gemeinsam mit der Biologischen Station im Rhein-Kreis Neuss e. V angelegt und sind den charakteristischen Landschaften und Pflanzengesellschaften des Niederrheins nachempfunden. Die Sorten wurden mittels Mahdgutübertragung angelegt: Das bedeutet, dass frisches Schnittgut aus artenreichen Rhein-Mähwiesen (Spenderwiese) direkt auf die Wiesen der Landesgartenschau ausgebracht wurde. Dadurch werden nicht nur die Pflanzensamen verteilt, sondern auch gleich wertvolle Mikroorganismen, Moose, Pilze und Insekteneier mit angesiedelt. So entsteht ein kompletter, vielfältiger Lebensraum für heimische Pflanzen und Tiere.
Wer genau hinschaut, sieht: Bereits jetzt lebt die Wiese. Zahlreiche Bienenarten, Hummeln und Falter tummeln sich zwischen den Blüten von Wiesen-Margerite, Hahnenfuß und Co.
Du willst es noch genauer wissen? Dann lies hier weiter: Warum werden Wiesen im Sommer braun?
Mehr zur Artenvielfalt im Hausgarten…
… erfährst du am Donnerstag, den 9. August in der Sprechstunde mit Gartenexperte Franz-Josef Gövert am Pavillon "Pflanzenvielfalt aus NRW"
- 11:00 Uhr – 12:00 Uhr: Bäume: Oasen der Zukunft – Klimaresilienz für Garten, Terrasse und Balkon zur Veranstaltung
- 14:00 Uhr – 15:00 Uhr: Lebendige Hecken – gut für das Klima, gut für den Artenreichtum zur Veranstaltung
Die neue Hallenschau ab Freitag, den 31. Juli, holt die Ferne vor die eigene Haustür: Im Oase Eventzelt geht es in den kommenden Wochen um Urlaubssehnsucht, Exoten aus fernen Ländern und botanische Besonderheiten. Zu sehen sind Orchideen in allen Farben, Formen und Sorten; Bromelien, die ursprünglich sowohl in Wüstengebieten als auch in tropischen Regenwäldern gedeihen; Helikonien, Strelitzien, die Paradiesvogelblume aus dem südlichen Afrika; der asiatische Granatapfel, dessen Gattungsname Punica auf die römische Bezeichnung für die Phönizier zurückgeht. Dazu kommen Oleander, Lorbeer, Farne, Kaki, Olivenbäume und lila blühende Lagerströmien, der indische Flieder.
Bis zu 35 Grad erwarten uns in der kommenden Woche in Neuss. Pflanzen haben bei Hitze ein natürliche Abwehrreaktionen: Sie rollen ihre Blätter ein und werfen sogar Laub oder gleich ganze Zweige ab, um Wasserverlust durch Verdunstung zu minimieren. Auch Gräser und Rasen gehen in den Energiesparmodus, mehr dazu hier: Warum werden Wiesen im Sommer braun?
Wir Menschen setzen da auf andere Strategien. Daher haben wir unsere schattigsten und kühlsten Orte auf dem Landesgartenschau-Gelände für dich auf der Karte markiert. Schau sie dir hier gleich an (PDF-Download)!
Auch wichtig bei Hitze: genug trinken. Daher findest du auf dem Gelände fünf Trinkwasserbrunnen, ebenfalls in der Karte markiert. Und für die die Kleinen gibt es besondere Abkühlung mit dem Matschtisch am Römerspielplatz.
Direkt am Beginn des Gartenlandes, im Welcome Garden, erwartet dich ein spannendes Thema: “Coppicing” beschreibt die Technik, nach der in jedem Frühjahr vor dem Austrieb Bäume und Sträucher fast bis auf den Boden zurückgeschnitten werden. Entgegen der ersten Erwartung sorgt das dafür, dass die Pflanzen besonders prächtig wieder austreiben: Mehrstämmig, mit größeren Blättern und satteren Farben. Im Welcome Garden wurde diese Technik auf exotische Ziersorten angewendet, welche die Geschichte von Neuss als internationaler Handelsstadt symbolisieren, z.B. Trompetenbaum (Catalpa bignonioides), Blauglockenbaum (Paulownia tomentosa) oder Seidenbaum (Albizia julibrissin), hier als Titelbild.
Interessierst du dich für Gartengestaltung?
In Zukunft erwarten dich am “Gartendonnerstag” Vorträge, Workshops & Co. rund ums Thema Gartenpflege & Gestaltung. Los geht es am 23.07. mit gleich drei Vorträge von Garten-Expertin Anja Berger von “Die Gartenschule” im Oase Eventzelt:
- 11:00 Uhr – 12:00 Uhr: Trockenheitsverträgliche Pflanzen für den Hausgarten
- 13:00 Uhr – 14:00 Uhr: Bewässerung und Wassereinsparung im Garten
- 15:00 Uhr – 16:00 Uhr: Nur die Harten kommen in den Garten – Stauden und Sträucher mit großer Standorttoleranz
Ab Freitag, den 16. Juli, steht die Blumenhalle ganz im Zeichen der Fuchsie. Mit den passenden Begleitpflanzen erstrahlt der ikonische Gartenstrauch in vollem Glanz und präsentiert seinen ganzen Charme. Kontrastreiche Beete wechseln hier mit eleganten Ton-in-Ton Arrangements. Entdecke den Zauber der Fuchsien bis zum 30 Juli im Oase Eventzelt.
Am Donnerstag, den 16. Juli, gab es ein ganz besonderes Ereignis im Oase Eventzelt: 11 Floristik-Azubis der IHK Mittlerer Niederrhein und IHK Düsseldorf zeigten bei der Abschlussprüfung ihr ganzes Können. Die gefertigten Werkstücke werden ab heute das ganze Wochenende bis zum 19. Juli im Oase Eventzelt ausgestellt. Hinzu kommen noch Werkstücke von Azubis des 2. Lehrjahres, die im Rahmen des “Combi Flower Training” bereits am Mittwoch entstanden. Mitglieder des Fachverbands Deutscher Floristen werden anwesend sein und beantworten gerne Fragen zu den Blumen-Arrangements, dem Beruf und der Ausbildung.
Auch einen Monat nach den großen Arbeiten am Sommerflor wird noch weiter fleißig gepflanzt. Unser Gärtner-Team schaut aufmerksam, wo Lücken in den Beeten sind. Denn die außergewöhnlich hohen Temperaturen haben auch bei uns Spuren hinterlassen, selbst bei intensiver Pflege. Die abgebildete Lieferung ist für die Uferbepflanzung des Sees bestimmt.
Seit Freitag, den 03. Juli, kannst du im Oase Eventzelt die neue Hallenschau bestaunen. Noch bis zum 16. Juli bringen Sommerblumen und Gräser Bewegung in die Halle. Prächtige Dahlien, farbenfroher Sonnenhut und strukturgebende Gräser zaubern ein abwechslungsreiches Erscheinungsbild – mit jedem Blick entdeckst du neue Inspiration für deinen bunten Sommergarten.
Am Mittwoch, den 8. Juli, fand im Ausstellungsbeitrag Grabgestaltung & Denkmal ein ganz besonderes Ereignis statt: Zwölf angehende Friedhofsgärtner haben dort nach dreijähriger Ausbildung ihre Abschlussprüfung abgelegt. Innerhalb weniger Stunden verwandelten sie vorbereitete Flächen in individuell gestaltete Grabstätten. Ein tolles Ergebnis – alle Auszubildenden haben die Prüfung bestanden. Gäste der Landesgartenschau können die Ergebnisse ab jetzt entdecken.
Hast du Fragen zur Grabgestaltung?
Von Freitag bis Sonntag stehen ganztägig erfahrene Fachleute vor Ort bereit, um Fragen rund um Grabgestaltung, Bepflanzung und Pflege zu beantworten. Diese Angebot des Landesverbands Gartenbau Nordrhein-Westfalen e.V. mit dem Landesinnungsverband des Steinmetz- und Bildhauerhandwerks Nordrhein-Westfalen findest du am Info-Pavillon "Grabgestaltung & Denkmal"
Wo einst eine karge Schotterfläche lag, entsteht neues Leben: Mit ReGreen zeigt Landschaftsarchitektin und Landschaftsgärtnerin Joana Gasper, wie aus ökologischer Leere wieder ein lebendiger Ort für Mensch und Natur wachsen kann. Er sieht noch etwas unauffällig aus – bis man genauer hinschaut. Den bereits jetzt entdecken Bienen, Schmetterlinge und Co. die Fläche wieder für sich. Dafür sorgt eine Mischung aus insektenfreundlichen heimischen sowie fremdländischen Pflanzen – die nebenbei ganz ohne zusätzliche Bewässerung auskommen. Der Schotter für das lebendige Forschungsprojekt stammt übrigens aus zurückgebauten Neusser Gärten.
Du findest ReGreen entlang des Tulpenwegs in der Nordkurve des Geländes.
Der Gewöhnliche Natternkopf (Echium vulgare) ist die Wildpflanze des Jahres 2026 – auch auf der Landesgartenschau ist diese wertvolle Insektennährpflanze vertreten. Der Nektar des gewöhnlichen Natternkopfs hat einen hohen Zuckergehalt und schmeckt Bienen und weiteren Insekten besonders gut. Er blüht ausdauernd bis in den Herbst hinein. Du findest sie direkt am Eingang Ost im Welcome Garden. Hier wird übrigens auch die Technik "Coppicing" vorgestellt - mehr dazu später.
Seit Freitag, dem 26. Juni, kannst du im Oase Eventzelt die neue Hallenschau bestaunen. Noch bis zum 2. Juli herrscht die Königin der Blumen mit ihren schönsten Begleitpflanzen über die Blumenhalle.
Während der gesamten Laufzeit der Landesgartenschau verwandelt das Floristik-Team um Odette und Bert von der Forst die Blumenhalle mit 14 verschiedenen Schauen. Schau gleich hier, welche tollen Themen dich noch erwarten: zur Blütenpracht
Der frühlingshafte Blütentrubel mit Tulpen, Narzissen und Stiefmütterchen hat die Blühlandschaft seit der Eröffnung geprägt. Jetzt kommt der Sommer: Ausdauernden Sommerblüher wie Pelargien, Zinnien und natürlich Dahlien begleiten uns bis in den Herbst. Aber nicht alle Pflanzen in den Beeten werden ausgetauscht. Diverse Gräser und Blattschmuck-Arten, wie Graskalmus oder Heuchera, verbleiben auch im Sommerflor und werden mit der Zeit nur noch kräftiger und ausladender. Fleißige Gärtnerinnen und Gärtner haben die knapp 3000 m2 Blütenflor über mehrere Wochen hinweg umgepflanzt. Ende Mai begannen sie mit den Hochbeeten und jetzt, Mitte Juni, sind die letzten großen Arbeiten im Wechselflor abgeschlossen – das Ergebnis kann sich sehen lassen.