Honey Hush
Blood turns Blue
10.09.2026 | 18:30 - 21:00 Uhr
Sparkassen-Bühne
Mit Purismus haben es Honey Hush nicht so. Davon zeugen ihre Liveshows und das klingt aus jedem Track ihres Debutalbums „Blood Turns Blue“. Folgerichtig wenden sich die vier Musiker mit ihrem Erstlingswerk nicht primär an den „Inner Blues Circle“, sondern an alle Fans von beschwingtem Rock’n’Roll, Blues, Soul und Americana.
Die Band geht ihrem Geschäft seit 2022 mit viel Energie und Ernsthaftigkeit nach. In kurzer Zeit haben sie sich einen festen Platz in der Bluesszene NRWs erspielt. Schon zwei Jahren nach ihrer Gründung hatten sie den Vestischen Blues Awards gewonnen und sind aus den Clubs Düsseldorfs, Kölns, Leverkusens, Bielefelds und vieler anderer Städte nicht mehr wegzudenken.
Mit Blood turns Blue legen die Düsseldorfer nun 9 energetische Songs vor, die die Brücke schlagen vom Country Blues über Southern Rock bis hin zum Rock’n’Roll. Alle Songs wurden geschrieben von Frank Born und Matthias Heft, den beiden Sängern und Lead-Instrumentalisten der Band. Fürs Arrangement zeichnet die gesamte Band verantwortlich, namentlich Drummer Selim Öztamur und Bassist Bernd Strefling.
Die Typik des Honey Hush Sounds kommt vom dominanten Einsatz der Bluesharp Frank Borns. Honey Hush sind eine der wenigen Bands, die der Harmonika in all ihren Facetten einen solchen Raum als Leadinstrument einräumen. Dabei ist Blood Turns Blue keinesfalls ein Album für reine Harmonicafans. Vielmehr werden die Leadinstrumente strikt songdienlich eingesetzt. A propos Songs: Der Opener und Titeltrack „Blood turns Blue“ ist ein Südstaatenblues, in dem die Band das eine oder andere Zitat des großen Bluesgitarristen Johnny Winter aus Beaumont, Texas, versteckt hat. Im Laufe der Platte nimmt einen Honey Hush dann mit auf die Reise in Richtung Southern/Country Rock mit der Ballade „Done with the Devil“ – „ein Song wie ein Glas Southern Comfort auf der Veranda bei Sonnenuntergang“, wie die Band findet. „Frank’s Kitchen“, die einzige Instrumentalnummer der Platte, ist ein furioser Ritt durch das Ausdrucksspektrum der Bluesharp. Bei „AI Warrior“ geht es um die Errungenschaften der Künstlichen Intelligenz und deren nicht immer positiven Auswirkungen auf das menschliche Miteinander („She’s talking to a screen late at night...“). „The Blues calls me“ ist eine Uptempo Nummer, in der das eine oder andere Blues- Klischee augenzwinkernd auf die Schippe genommen wird („I prayed on the corner, I went on my knees, I wrote down a letter and sent it overseas“)
Mit „Suspect“, einem Song über Misstrauen und Verdacht, geht die Band schließlich über die Brücke in Richtung Riff-Rock.
Honey Hush präsentiert die Platte und ihr übriges Programm auf ihrer Herbst-Winter-Konzertreise durch NRW – alle aktuellen Termine auf www.honey-hush.de